Flottenversicherung: Preise, Vergleiche und Tipps zur Versicherungswahl

Flottenversicherung

Eine Flottenversicherung ist in vielen Situationen sehr praktisch. Sie kann für den gesamten Fuhrpark abgeschlossen werden während zu einem späteren Zeitpunkt integrierte Fahrzeuge ebenso berücksichtigt werden können.

Im folgenden Ratgeber wird die Versicherung für Flotten etwas genauer beschrieben. Dabei werden alle wichtigen Fragen beantwortet. Zudem wird unter anderem darauf eingegangen, was sie überhaupt ist, wie sie funktioniert, welche Leistungen sie umfasst und wer von einer solchen profitiert. 

Was ist eine Flottenversicherung?
Was ist eine Flottenversicherung und welche Flottentarife lohnen sich für Ihren Fuhrpark?

Was ist eine Flottenversicherung?

Mit der Flottenversicherung können Betriebe ihre Fahrzeuge vor Diebstahl und auch vor Beschädigungen schützen. Sie richtet sich an gewerbliche Versicherungsnehmer und ist für diverse Unternehmen sehr attraktiv. Insbesondere dann, wenn diese ohnehin mehrere Fahrzeuge besitzen.

Die meisten solcher Policen richtet sich an Betriebe mit mindestens 25 PKWs, Maschinen oder anderen Fortbewegungsmitteln. Doch gibt es auch sogenannte kleine Flottentarife, die die Versicherungen ab drei Fahrzeugen anbieten. 

Bei beiden Policen handelt es sich um einen speziellen Rahmenvertrag, in dem alle wichtigen Punkte rund um die versicherten Fahrzeuge festgehalten werden. Das gilt übrigens auch, wie oben beschrieben, für neue PKWs oder Maschinen, die der Unternehmer neu in seinen Fuhrpark aufnimmt.

Wie teuer ein solcher Schutzbrief für PKWs ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Darauf wird unten aber noch genauer eingegangen. 

Wie funktioniert eine Flottenversicherung?

In der Flottenversicherung ist zunächst einmal die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht für die Fahrzeuge des Unternehmens verankert. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass es möglich ist, eine Teil- oder Vollkaskoversicherung hinzuzufügen.

Diese springt ein, wenn die Fahrer selbst die Schuld an einem Unfall oder für eine andere Beschädigung tragen. Sind sie hingegen unschuldig, kommt die Flottenversicherungen zum Tragen. Unter anderem ist diese auch dafür da, die Schadenersatzforderungen der Unfallgegner zu prüfen und abzuwehren. 

In der Police sind alle Schäden versichert, die das Unternehmen oder auch seine Angestellten mit einem Firmenfahrzeug verursachen. Durch die optionale Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung ist zudem auch eine Sonderausstattung bis zu 100.000 Euro mitversichert und das komplett beitragsfrei.

Wie funktioniert eine Flottenversicherung?

Letztere springt zusätzlich auch bei einem Totalschaden oder auch bei Diebstahl ein. Der Versicherungsschutz gilt für folgende Vehikel: 

  • neue Fahrzeuge 
  • angemietete Fahrzeuge
     
  • finanzierte Fahrzeuge  

Für wen ist die Flottenversicherung?

Wie oben bereits kurz erwähnt, eignet sich die Flottenversicherung für alle Unternehmen, die mindestens drei Fahrzeuge besitzen und ihren Fuhrpark vor diversen Schäden und auch Diebstahl schützen wollen. Dabei ist es grundsätzlich egal, wie der jeweilige Schaden entsteht. Wichtig ist nur, dass die Maschinen und Fahrzeuge auf das Unternehmen zugelassen sind und auch für dessen Zwecke verwendet werden. 

Von der Flottenversicherung profitieren kleine wie auch mittelständische Unternehmen wie auch große Konzerne. Die schützt die neuen wie auch die bestehenden Fahrzeuge und ist in vielen Situationen eine sehr praktische Lösung. Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch die Anzahl an Schäden ausfällt. 

Wann lohnt sich eine Flottenversicherung?

Ganz grundsätzlich lohnt sich eine Flottenversicherung, wenn regelmäßig mehrere Fahrzeuge aus dem betrieblichen Fuhrpark eines Unternehmens genutzt werden. Denn dann können immer Mal wieder größere wie auch kleinere Schäden entstehen.

So ist der Unternehmer bestens abgesichert und braucht die Kosten der Reparaturen nicht selbst zu tragen.

Vorteile einer KFZ-Flotten­versicherung  

Einige Vorteile, die eine Flottenversicherung mit sich bringt, wurden oben bereits erwähnt. Doch es gibt weitere Vorzüge, die hier genannt werden müssen. Dazu gehört unter anderem auch, dass die Verwaltung deutlich schneller und komfortabler ausfällt. Denn durch die Police werden alle Fahrzeuge des Betriebes in nur einem Vertrag zusammengefasst.

Auch dadurch entstehen weitere Vorteile, wie zum Beispiel bestimmte Preisnachlässe. Diese ergeben sich unter anderem durch die durchschnittliche Schadensfreiheitsklasse der einzelnen Fahrzeuge. So lohnt es sich in diesem Fall, unterschiedliche Fahrzeugtypen miteinander zu kombinieren.

Nicht nur die Unternehmen sondern auch die Versicherer selbst haben durch die Kombination der Fahrzeuge einen geringeren Verwaltungsaufwand, dadurch können Sie die Policen häufig günstiger anbieten. Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation. Die meisten Versicherungen werden ab drei Fahrzeugen oder auch ab erst ab sechs Fahrzeugen angeboten. Somit profitieren davon auch kleine und mittelständische Unternehmen. 

Kosten einer Versicherung für Fuhrparks

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass sich damit nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Fahrer schützen lassen, indem eine zusätzliche Insassenunfallversicherung abgeschlossen wird. Wer dazu Fragen hat, sollte sich direkt bei dem Versicherer erkundigen und so die beste Lösung für sein Unternehmen finden.

Durch die Flottenversicherung ergeben sich für diese gleich mehrere Vorteile. Unter anderem lässt sich dadurch auch der laufende Betrieb deutlich erleichtern und es kommt zu weniger Stillständen. Durch die zeitlichen Einsparungen lassen sich viele Vorgänge optimieren und die Verwaltung wird entlastet. 

Nachteile einer Flottenversicherung

Neben den zahlreichen Vorteilen hat eine Flottenversicherung auch einige Nachteile – wenn auch sehr wenige. So gibt es einige Kritiker, die hier ist in erster Linie die Beitragshöhe nennen. Denn, wenn viele Fahrzeuge versichert werden, ist dies natürlich nicht gratis.

Sollen lediglich drei Fahrzeuge gruppiert werden, fällt der Betrag natürlich deutlich geringer aus, als wenn es sich um ein großes Unternehmen mit mehreren hundert Fahrzeugen handelt. Leider gibt es zudem auch einige Anbieter, die bewusst bestimmte Kostenfallen in die Policen integrieren. 

Daher sollten diese immer gründlich durchgelesen werden. Ein weiteres Problem besteht bei einem eventuellen Schadenfall. Denn anders, als wenn alle Fahrzeuge einzeln versichert sind, wird bei der Flottenversicherung bei einem Unfall die komplette Flotte hochgestuft.

Das ist besonders dann sehr ärgerlich, wenn es regelmäßig zu Schadenfällen kommt. In diesem Fall wäre der Preisvorteil durch die Zusammenlegung der einzelnen Policen schnell aufgebraucht und es entstehen enorme Kosten.  

Leistungen der KFZ-Flotten­versicherung

Die KFZ-Flottenversicherung übernimmt ganz grundsätzlich Personen-, Sach- und Vermögensschäden und trägt die Kosten bei selbstverschuldeten Unfällen. 

1. Personenschäden

Wenn dabei ein verletzter Fahrer behandelt werden muss, trägt die Versicherung die Kosten. So braucht der Unternehmer diese nicht selbst zu übernehmen.

2. Schäden an fremden Dingen und Personen

Sollten bei einem Unfall Schäden an fremden Fahrzeugen oder anderen Gegenständen beziehungsweise Personen entstehen, übernimmt die Flottenversicherung die Reparatur und auch die Schadensersatzforderungen. Das Gleiche gilt genauso für Schäden, die durch einen Aufprall entstehen.

3. Kaskoanteil für Schäden an firmeneigenen Fahrzeugen

Kommt es zu Schäden an Fahrzeugen aus dem eigenen Unternehmen, sind die Kosten dabei durch den Kaskoanteil der eignen Versicherung sehr gut abgedeckt. Das gilt übrigens auch dann, wenn ein Mitarbeiter Schuld an dem Unfall trägt. 

4. Zusätzliche Leistungen

Neben dem bereits genannten Leistungen, übernimmt die Flottenversicherung einige weitere Kosten, wie zum Beispiel die sogenannte GAP-Deckung. Was das genau ist, wird weiter unten noch genauer beschrieben. 

Versicherungsleistungen

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die günstigen Beiträge des Flottentarifes zu bekommen?

Die erste Voraussetzung ist, dass mindestens drei Fahrzeuge in einem Betrieb vorhanden sind und diese auch betrieblich genutzt werden. Zusätzlich müssen sie auf das Unternehmen zugelassen sein.

Ganz grundsätzlich ist eine Flottenversicherung immer dann sinnvoll, wenn diese einen großen Einfluss auf die tägliche Arbeit haben. Denn dann ist das Unternehmen davon abhängig und darauf angewiesen, dass die Fahrzeuge alle einwandfrei funktionieren. Wenn nur eines von diesen ausfällt, kommt es zu Engpässen, die sehr ärgerlich und zudem auch sehr teuer sein können.

Im schlimmsten Fall wäre ein Stillstand die Folge. Und diesen gilt es natürlich zu vermeiden. Mit einer Flottenversicherungen können 50 und mehr Fahrzeuge geschützt werden. Somit profitieren kleine wie auch sehr große Unternehmen von einer solchen. 

Wenn die Fahrzeuge dagegen in erster Linie privat genutzt werden, ist die Flottenversicherung nicht die richtige Wahl. In diesem Fall sollten sich die betroffenen Unternehmen bei der Versicherung erkundigen und so die passende Lösung finden.

Was gilt als Fahrzeug und ab wann besitze ich eine KFZ-Flotte?

Von einer Flotte wird ab einer Anzahl von drei Fahrzeugen gesprochen. Neben PKWs und LKWs gehören neben anderen auch folgende wie Vehikel zu diesen: 

  • Anhänger  
  • Krafträder  
  • Zugmaschinen
  • Lieferwagen  
Ab wann spricht man von einer Flotte?

Wichtig ist nur, wie oben bereits erwähnt, dass die Fahrzeuge beruflich genutzt werden und eben nicht privat. Denn dann würde die Versicherung nicht einspringen, wenn es zu einem Schaden kommt. Unterschieden wird bei dazwischen folgenden Modellen: 

  • Miniflotte: 3 bis 4 Fahrzeuge: kleine Betriebe 
  • Kleinflotte: 5 bis 20 Fahrzeuge: kleine und mittelgroße Betriebe 
  • Großflotte: 20 und mehr Fahrzeuge: große Betriebe und Konzerne 

Was sollte man beim Abschluss einer Flottenversicherung beachten?

Wer eine Flottenversicherung abschließen will, sollte im Vorfeld einige Dinge beachten. Dazu gehört unter anderem auch, dass alle Fahrzeuge, die versichert werden sollen, auf das Unternehmen zugelassen sind und auch nur für betriebliche Zwecke zum Einsatz kommen. Damit sind zum Beispiel auch Transporter und LKWs aber auch PKWs mit denen zum Beispiel zu Besprechungen oder Meetings gefahren wird, gemeint.

Sie alle lassen sich in den Schutzbrief integrieren und zusammenfassen. Sehr wichtig ist zudem, dass diverse Änderungen im Fuhrpark direkt der Versicherung gemeldet werden. Denn häufig wird dadurch sofort der Deckungsschutz an die gesamte Flotte angepasst. Auf diese Weise sorgt der Unternehmer dafür, dass alle genutzten Fahrzeuge und auch Fahrer bestens geschützt sind und es lassen sich diverse Probleme vermeiden. 

Bevor eine Flottenversicherung abgeschlossen wird, sollten bestimmte Punkte beachtet werden. Zunächst einmal wird überlegt, welche versicherten Fahrzeuge zusammengefasst werden können. Idealerweise ist dies für die gesamte Flotte möglich. Die meisten Versicherungen bieten ihren Kunden individuelle Lösungen und einen sorgenfreien Rundum-Schutz. Denn dabei spielen viele Faktoren eine große Rolle.

Flottenversicherung privat absichern

Auch im privaten Umfeld ist es durchaus üblich, die eigene Flotte abzusichern. Dazu kann der jeweilige Anbieter die Kunden umfassend beraten.

Eine private Flottenversicherung ergibt zum Beispiel dann Sinn, wenn mehr als zwei Fahrzeuge im eigenen Besitz sind, die häufig genutzt werden.

Arten der Flottenversicherung im Vergleich

KFZ-Haftpflichtversicherung

Bei der Flottenversicherung wird, wie oben bereits kurz angeschnitten, zwischen der normalen Haftpflichtversicherung, der Teilkasko sowie auch der Vollkasko unterschieden. Sie alle übernehmen unterschiedliche Leistungen. Somit sollte genau überlegt werden, welche Variante sich für einen selbst am besten eignet. 

Teilkaskoversicherung

Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Flottenversicherung, in Kombination mit der KFZ Haftpflichtversicherung, beispielsweise eine Summe von 2.000 Euro Selbstbeteilung zu vereinbaren. 

Vollkaskoversicherung

Die Leistungen der üblichen Vollkaskoversicherung sind umfassender als bei der Teilkasko. Sie deckt zusätzlich auch Schäden am eigenen Fahrzeug ab und versichert Verletzungen der Insassen. 

GAP Deckung in der Flottenversicherung

Gap-Deckung für KFZ

Durch die Gap-Deckung für KFZ werden die Kosten nach einem Unfall oder auch einem auf andere Weise entstandenen Schaden bis zum Wiederbeschaffungswert erstattet. Dabei gibt es allerdings ein großes Problem: die Leasinggebühren, die noch bezahlt werden müssen, sind häufig höher als der Zeitwert. Und genau da kommt die Gap-Deckung zum Tragen. Diese denn deckt die Lücke.

Tipps zur Auswahl des Versicherungsanbieters

Der richtige Versicherer sollte immer mit Bedacht ausgesucht werden. Daher werden am besten einige Anbieter miteinander verglichen, bevor eine Wahl getroffen wird. So lässt sich ein fairer Partner mit starken Leistungen finden. 

Diese Kosten sollten von einer Flottenversicherung übernommen werden

Ganz grundsätzlich übernimmt die Flottenversicherung Kosten, die durch folgende Unglücksfälle entstehen: 

  1. Brand
  2. Diebstahl 
  3. Elementarschäden 
  4. Wildschäden 
  5. Explosionen
  6. Glasbruch und Schmorschäden 

Allerdings ergibt es hierbei auch immer Sinn, sich bei den einzelnen Anbietern genau zu erkundigen, welche Leistungen sie übernehmen und welche Kosten sie decken. So erlebt der Kunde keine böse Überraschung, wenn es einmal zu einem Schaden kommen.

Das gilt übrigens auch für den oben erwähnten Insassenschutz. Hier gilt es, genau hinzuschauen. Denn bei körperlichen Beeinträchtigungen können enorme Kosten entstehen. Diese sollten durch die Versicherung komplett abgedeckt sein. 

Kosten, die von einer Flottenversicherung übernommen werden.

Die KFZ-Flotten­versicherung im Test

Bevor ein Anbieter gewählt wird, werden die unterschiedlichen Leistungen der einzelnen Versicherer miteinander verglichen.

Dadurch lassen Stärken und Schwächen aufdecken und es können gegebenenfalls bei der Recherche aufkommende Fragen geklärt werden. 

Was sollte beim Vergleich einer KFZ-Flottenversicherung beachtet werden?

Alle Fahrzeuge und Leistungs­wünsche berücksichtigen

Die Police muss alle Fahrzeuge und Leistungswünsche des Unternehmens berücksichtigen und damit bestmöglich schützen. Hierbei sollte man nicht nur darauf achten, welche Fahrzeugklassen sich im eigenen Fuhrpark befinden, sondern auch, in welchen Regionen man unterwegs ist und für welche Arbeiten die Fahrzeuge gebraucht werden.

Der Versicherungsschutz vor Dachlawinen ist für Firmen mit Sitz in der Alpenregion wahrscheinlich wichtiger als etwa in der Kölner Bucht, in der es höchstens ab und zu einmal schneit.

Genauso ist der Schutz vor Tierbissen in Bundesländern wie Baden-Württemberg und Bayern deutlicher zu empfehlen als etwa in Hamburg oder Bremen.

Rundumschutz mit Kasko-Absicherung

Durch diesen Schutz ist die Flotte umfassend versichert und auf das Unternehmen kommen bei einem Schaden keine unvorhersehbaren Kosten zu.

Sollten Sie den Abschnitt übersprungen haben, empfehlen wir hier noch einmal den Unterschied zwischen Teil- und Vollkasko weiter oben durchzulesen, um den Unterschied klar zu haben.

Übrigens:
Das Wort Kasko bezeichnete ursprünglich bei Schiffen den bloßen Rumpf ohne jeglichen Aufbau oder eingebaute Technik, quasi der Rohbau. Seit jeher wird in der (maritimen) Versicherung zwischen »Casco« und »Cargo« unterschieden.

Diese beiden Bereiche wurden seit jeher getrennt behandelt.

Beratungsangebote nutzen!

Um den perfekten Versicherer zu finden, ist es ratsam, bei mehreren Anbietern Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen. Dabei werden alle offenen Fragen geklärt und es lässt sich das ideale Versicherungspaket finden.

Denken Sie dran: Sie bekommen nichts geschenkt, das müssen Sie umgekehrt also ebenfalls nicht tun.

Kostenfreier Tarifvergleich zur KFZ-Flotten-versicherung

Ein kostenfreier Tarifvergleich zur KFZ-Fuhrparkversicherung kann Ihnen helfen, die optimalen Flottentarife zu finden. Dabei sollte der Vergleich möglichst viele Versicherungsgesellschaften einbeziehen und sich exakt an den Bedürfnissen Ihrer Flotte ausrichten.

Wie werden die Flottentarife berechnet?

Kleinflottenmodell

Das Kleinflottenmodell eignet bereits für Unternehmen mit drei Fahrzeugen im eigenen Fuhrpark. Später lassen sich dann noch weitere PKWs hinzufügen. Die Kleinflottengegelung hat aber dem Namen nach Ihre Grenzen.

So lange die Flottengröße im einstelligen Bereich bleibt, fällt man meist in diese Kategorie, alles darüber hinaus muss sich allerdings mit dem Folgenden beschäftigen:

Fuhrparkeinstufung

Die sogenannte Fuhrparkeinstufung eignet sich für Flotten mit zehn oder mehr ziehende Fahrzeuge. Dabei spielt der individuelle Schadenfreiheitsrabatt eine entscheidende Rolle. Die Fahrzeugart ist dagegen nicht von Bedeutung. 

Stückpreismodell

Im Rahmen des Stückpreismodells werden die Fahrzeuge des Unternehmens in verschiedene Fahrzeugklassen eingestuft und jeder von diesen wird ein fixer Stückpreis zugewiesen.  

Wie berechnet sich die Versicherungsprämie?

Anhand der gerade genannten Faktoren wird die Versicherungsprämie individuell errechnet. Dabei spielen zudem auch noch die Art der Nutzung, der Schadensverlauf und die Schadenfreiheitsklasse eine entscheidende Rolle. Umso höher Letztere ausfällt, desto weniger muss der Kunde zahlen. Zusätzlich ist bei der Berechnung der Versicherungsprämie auch die Art des Gewerbes ein wichtiger Faktor.

Berechnung der Versicherungsprämie

Welche Absicherungssumme ist für Ihre Flotte sinnvoll?

Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Denn dabei spielen ebenfalls unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Wenn das Unternehmen die Fahrzeuge täglich benötigt, damit alle anfallenden Arbeiten erledigt werden können, sollte hierbei ein hoher Wert angesetzt werden.

So sorgt die Versicherung dafür, dass der Betrieb auch nach einem Schaden weiterläuft und die Ausfallzeit möglichst gering ausfällt. Dennoch sollte auch in diesem Fall direkt bei der Versicherung nachgefragt werden, welche Modelle möglich sind.

Kleinflottenversicherung oder Versicherungs­bündel für ein Großunternehmen?

Sehr große Unternehmen müssen sich entscheiden, ob sie eine Kleinflottenversicherung wählen oder lieber mit einer sogenannten Bündel-Versicherung sparen.

Letztere verbindet mehrere Versicherungsarten miteinander in einer Police.

Was kostet eine KFZ-Flotten­versicherung für Ihre Firma?

Die Kosten für die Flottenversicherung werden individuell ermittelt, sodass sich hier keine allgemeingültige Antwort geben lässt. Wer einen Antrag auf eine solche Police stellt, muss zunächst einen sogenannten Risiko-Fragebogen ausfüllen.

Durch ihn schätzt der Versicherer die Wahrscheinlichkeit auf einen Schaden im Bereich der Flotte und dessen Kosten ein.

Anhand dieser Daten wird dann die Höhe des Beitrages bestimmt. 

Welche Schäden reguliert die Flottenversicherung?

Unfall mit einem geleasten Fahrzeug

Zunächst einmal schützt die Flottenversicherung alle Schäden des (geleasten) Fuhrparks gegen Unfälle. Dabei werden alle fahrzeugbezogenen Mängel behoben. Wenn der Unfallgegner zum Beispiel eine rote Ampel überfährt und es dadurch zu einem Schaden gekommen ist, wehrt sie die Schadensersatzansprüche von dessen Versicherung ab. 

Diebstahl eines Fahrzeugs

Zusätzlich werden alle Schäden reguliert, die dadurch entstanden sind, wenn der Fahrzeugschlüssel im Fahrzeug vergessen wurde und dieses daher professionell geöffnet werden musste. Auch springt sie ein, sobald ein verschlossenes Fahrzeug gestohlen wird. 

Fahrzeugdiebstahl wird von einer Flottenversicherung abgedeckt.

Kostenlose Checkliste für Flottenversicherungen herunterladen

Wer sich für eine Flottenversicherung interessiert, kann sich bei uns eine kostenlose Checkliste für Flottenversicherungen herunterladen und sich so ein erstes Bild verschaffen. 

Der Download der Checkliste wird in Kürze verfügbar sein.

Häufige Fragen

Was ist eine Kleinflotte?

Eine Kleinflotte besteht aus fünf bis zwanzig Fahrzeugen und ist zumeist in kleinen bis mittelgroßen Betrieben zu finden. 

Was ist ein Verlaufsrabatt?

Der sogenannte Verlaufsrabatt wird mit der Versicherung vereinbart. Sie gilt für mindestens zehn Fahrzeuge und wird durch die Schadensquote der ganzen Flotte bestimmt.

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Für Sie geschrieben von

Thorsten Podlech

Thorsten Podlech ist CTO und Mitgründer der Mobexo. Bereits seit 2002 in der Automobilbranche zuhause, hilft er mit Mobexo die Themen Flottenmanagement und Schadenmanagement drastisch zu vereinfachen. Mehr über Thorsten Podlech erfahren.